Dokumentation

Anleitungen

Von der ersten Einladung über das Dashboard bis zu Befehlen, die aus Discord heraus auf dem Server laufen. Jeder Abschnitt steht für sich — du musst nicht von oben anfangen.

Erste Schritte

Was sofort funktioniert, ohne den Minecraft-Server anzufassen — und wie man den Rest einrichtet.

Ein großer Teil des Bots braucht den Server gar nicht. Status, Diagramme, Bilder, Embeds und Sprachkanäle funktionieren über die öffentliche Adresse — dieselbe, mit der auch Spieler sich verbinden. Nur Chat, Whitelist und Befehle brauchen eine echte Verbindung ins Spiel.

  1. Den Bot über invite.mc-sync.eu einladen und den Discord-Server auswählen.
  2. /setup ausführen. Es fragt zuerst, was eingerichtet werden soll, dann genau eine Frage je Schritt.
  3. /server add name: Survival address: deine-adresse.net registriert den Server einmal — /status, /embed, /voice-channel und /default-ip können ihn danach über den Namen ansprechen.
  4. /language legt fest, in welcher Sprache der Bot antwortet.
  5. Wer lieber klickt als tippt: dasselbe geht im Dashboard, mit Vorschau und Auswahllisten statt Befehlen.

/help zeigt dieselbe Übersicht in Discord, sortiert nach denselben Gruppen wie die Befehlsübersicht auf dieser Seite.

Das Dashboard

Alles, was die Slash-Befehle können — im Browser, mit Auswahllisten, Vorschau und ohne Tippfehler.

Das Dashboard ist dieselbe Einrichtung wie in Discord, nur von der anderen Seite betrachtet. Was hier geändert wird, gilt sofort dort, und umgekehrt — es gibt keine zweite Konfiguration, die man abgleichen müsste. Was es zusätzlich kann: hinsehen. Die Konsole mitlesen, den Verlauf der Spielerzahl als Diagramm, das Protokoll aller Änderungen, eine Vorschau eines Embeds, bevor es im Kanal steht.

  1. mc-sync.eu/dashboard aufrufen und sich mit Discord anmelden.
  2. Den Discord-Server auswählen. Angezeigt wird jeder, auf dem du das Recht „Server verwalten“ hast — fehlt der Bot auf einem davon, lässt er sich von dort aus einladen.
  3. Links den Bereich wählen. Die Adresse dazu lautet /dashboard/<Discord-Server-ID>/<Bereich> und lässt sich als Lesezeichen ablegen.

Die Bereiche in der linken Spalte, nach der Frage gruppiert, die sie beantworten:

BereichWas dort geht
ÜbersichtWie viele Minecraft-Server eingetragen sind, wie viele davon verbunden, wie viele Konten verknüpft — und was zur Einrichtung noch fehlt.
ServerDie Serverliste: Name, Adresse, Edition und die zugeordnete Verbindung. Von hier wird auch eine öffentliche Statusseite freigegeben.
KonsoleBefehle ausführen, die Serverkonsole mitlesen, Knöpfe und Zeitpläne anlegen.
Chat-SyncVerbindungen anlegen, Token erneuern und befristen, das Chat-Format einstellen, den Chatverlauf lesen.
StatistikenDer Verlauf der Spielerzahl über 24 Stunden, 7 oder 30 Tage.
WhitelistNamen eintragen und entfernen — einzeln oder als ganze Liste auf einmal.
VerknüpfungenWer sein Discord-Konto mit welchem Minecraft-Namen verbunden hat.
Rollen-SyncRegeln: Rolle bekommen oder verloren, Befehl läuft.
BerechtigungenWelche Discord-Rolle welche Serverbefehle auslösen darf.
AnzeigenEmbeds und Status-Sprachkanäle, mit Vorschau vor dem Posten.
AlertsAlert-Rolle, Audit-Kanal, Konsolen-Kanal und die Meldungen des Dienstes.
ZugriffsrechteWelche Discord-Rolle im Dashboard was darf.
ProtokollWer wann was geändert hat — durchsuchbar und als CSV.

Jeder dieser Bereiche hat weiter unten seinen eigenen Abschnitt. Die kürzesten Wege dorthin:

Die Serverliste

Ein Eintrag je Minecraft-Server — Adresse, Edition und Chat-Sync zusammen.

Vor /server war ein Minecraft-Server mehrere getrennte Dinge, die nichts voneinander wussten: eine Adresse, von Hand in /status, /embed und jeden Sprachkanal eingetippt, und ein mit /chat-sync add angelegter Chat-Sync, der von dieser Adresse nichts wusste. Ein Umzug auf eine neue Domain hieß, jede dieser Stellen zu suchen.

/server add name: Survival address: play.example.eu
/server settings server: Survival chat-sync: #minecraft - Survival
/server list

Beide Hälften bleiben freiwillig, und jede für sich ist ein echter Fall: ein Eintrag ohne Adresse ist ein Server, den man von außen nicht anpingen kann, einer ohne Chat-Sync ist ein Server ohne laufendes Plugin oder Mod. Der Bot funktioniert auch ohne Plugin — dann zeigt er genau das, was ein Ping hergibt.

settings ändert ein Feld nach dem anderen; clear entfernt einen einzelnen Eintrag (Adresse, Chat-Sync oder Edition), ohne den ganzen Server zu löschen. remove nimmt den Server nur von dieser Liste — ein verknüpfter Chat-Sync läuft unter seinem eigenen Namen weiter.

Im Dashboard steht dieselbe Liste unter „Server“, mit denselben vier Feldern als Formular. Dort — und nur dort — wird ein Eintrag auch als öffentliche Statusseite freigegeben: /s/<name>, ohne Anmeldung erreichbar, dazu ein Abzeichen als SVG für eine README oder eine Forensignatur. Öffentlich sind Zustand, Spielerzahl, Version, Adresse und der Verlauf — nicht die Spielerliste, nicht dieser Discord-Server, nicht die Whitelist.

Chat-Synchronisation einrichten

Minecraft-Chat in einem Discord-Kanal und Discord-Nachrichten zurück ins Spiel — über das Plugin, ohne offenen Port.

Dafür braucht dein Server das MC-Sync-Plugin. Es baut die Verbindung von sich aus nach außen auf: eine gewöhnliche ausgehende HTTPS-Verbindung, die offen bleibt. Du musst keinen Port weiterleiten und keine Adresse hinterlegen.

  1. Passende Datei herunterladen: mc-sync.eu/plugin. Es gibt eine je Loader und Versionsbereich.
  2. Datei in den plugins-Ordner (Spigot, Paper, Folia) beziehungsweise mods (Fabric, Quilt, Forge, NeoForge) legen und den Server einmal neu starten. Dabei entsteht die Konfigurationsdatei.
  3. In Discord /chat-sync add channel: #dein-kanal name: Survival ausführen. Der Bot antwortet mit einem Token — nur für dich sichtbar.
  4. Token in die Konfiguration eintragen und den Server erneut neu starten. /mcsync status im Spiel sagt danach, ob die Verbindung steht.
# plugins/mc-sync/config.yml
api:
  token: "dein-token-aus-discord"

# Was passiert, wenn eine neuere Fassung erscheint:
# install (Voreinstellung) | notify | off
update:
  mode: install

# Die Live-Konsole im Dashboard. Solange niemand hinsieht,
# kostet sie nichts — kein Byte geht raus.
console:
  live: true

Was übertragen wird, entscheidest du danach einzeln. Alle Schalter liegen auf /chat-sync settings:

OptionWas sie ein- oder ausschaltet
chat-messagesGewöhnliche Chatnachrichten aus dem Spiel
join-leave-messagesBeitritt und Verlassen
death-messagesTodesmeldungen
advancementsFortschritte (ab Minecraft 1.12)
languageSprache der Meldungen, die der Bot selbst formuliert
activePausiert die Synchronisation, ohne sie zu löschen
channelVerschiebt sie in einen anderen Kanal
/chat-sync list
/chat-sync settings server: #minecraft - Survival death-messages: False
/chat-sync settings server: #minecraft - Survival channel: #minecraft-neu

Im Dashboard liegen dieselben Schalter unter „Chat-Sync“, und drei Dinge kommen dort hinzu, die es als Slash-Befehl nicht gibt: das Chat-Format — wie eine Zeile in Discord aussieht (als Spieler über einen Webhook, als Kasten oder als schlichte Zeile), eigene Vorlagen für Beitritt, Abschied, Tod und Fortschritt, ein Wortfilter in beide Richtungen —, die Lebensdauer des Tokens mit Übergangsfrist und Ablaufdatum, und der Chatverlauf, direkt aus Discord gelesen.

Im Spiel selbst bringt das Plugin /mcsync mit: status zeigt, ob die Verbindung steht und was der Server an Befehlen annimmt, reload liest die Konfiguration ohne Neustart neu, und toggle schaltet den Discord-Chat für einen selbst ab. Die ersten beiden verlangen das Recht mcsync.admin, toggle darf jeder — es ist die eigene Anzeige.

Es gibt eine Datei je Loader und Versionsbereich. Welche davon du brauchst, entscheidet dein Server:

LoaderMinecraft-Versionen
Spigot1.8.8 bis aktuell
Paper1.16.5 bis aktuell
Folia1.20.1 bis aktuell (die Paper-Datei)
Forge1.8.8 bis aktuell (außer 1.13.2)
Fabric1.19.2 bis aktuell
Quilt1.19.2 bis aktuell
NeoForge1.20.2 bis aktuell

Befehle aus Discord ausführen

whitelist add, say oder kick aus Discord — über dieselbe Verbindung, die Chat-Sync schon benutzt.

Steht der Chat-Sync einmal, kann derselbe Weg auch Befehle tragen. Es braucht dafür weder einen offenen Port noch ein zusätzliches Passwort — das ist, was hier an die Stelle von RCON getreten ist.

Zwei Fragen werden getrennt beantwortet, und das ist wichtig. Wer fragen darf, entscheidet Discord, je Rolle, unter /server-command permission. Was der Server annimmt, entscheidet die config.yml. Beides muss zusammenpassen.

/server-command permission add role: @Moderator commands: whitelist,say,kick
/server-command permission list
/server-command run command: whitelist add Notch

Auf der Serverseite entscheidet commands.mode, was überhaupt durchkommt:

commands.modeWas ausgeführt wird
offNichts, nicht einmal die Whitelist.
whitelistNur whitelist add, whitelist remove und whitelist list. Voreinstellung — genau das, was der Whitelist-Kanal braucht. whitelist off und whitelist reload gehören ausdrücklich nicht dazu.
allowDie Whitelist plus alles unter commands.allow.
allJeder Befehl. Das reicht die Serverkonsole an jeden weiter, der in Discord freigegeben ist.
# plugins/mc-sync/config.yml
commands:
  mode: allow
  allow:
    - say
    - whitelist add
    - lp user * parent add

Der Befehl wird ohne führenden Schrägstrich eingegeben. Beide Seiten antworten immer: Ein abgelehnter Befehl kommt als „abgelehnt“ zurück statt als Stille — und, falls /alerts audit-channel gesetzt ist, auch als Zeile im Protokoll. Gibt der Server eine Konsolenausgabe zurück, steht sie in der Antwort; viele Befehle antworten allerdings nur im Spiel oder gar nicht, und dann bleibt sie leer.

Dasselbe geht im Dashboard, und dort mit Ausgabe: die Konsole zeigt, was der Server zurückmeldet, und wer gerade online ist.

Konsole, Knöpfe und Zeitpläne

Befehle ausführen und dabei zusehen — im Browser statt in einem Discord-Kanal.

Die Konsole im Dashboard nimmt denselben Weg wie /server-command run: dieselbe Verbindung, dieselbe Prüfung auf dem Minecraft-Server, dasselbe Protokoll. Was hinzukommt, ist die Ausgabe. Oben steht, was der Server über sich sagt — Begrüßung, Spielerzahl, Version —, darunter wer gerade spielt, dann das Konsolenfenster mit dem Befehlsfeld unmittelbar darin, ganz unten der Verlauf des zuletzt Ausgelösten.

  1. Im Dashboard den Discord-Server öffnen und links „Konsole“ wählen.
  2. Falls es mehrere gibt: den Minecraft-Server auswählen. Bei nur einem entfällt der Schritt.
  3. Befehl eintippen — ohne führenden Schrägstrich — und abschicken. Die Pfeiltaste nach oben holt den vorigen zurück, ein Klick auf einen Spielernamen schreibt ihn ins Feld.

Die Live-Konsole zeigt, was der Minecraft-Server ausgibt, während er es ausgibt. Sie hängt an einem Schalter in der Konfiguration:

# plugins/mc-sync/config.yml
console:
  live: true

Zwei Dinge gibt es nur hier und nicht als Slash-Befehl:

WerkzeugWas es tut
KnöpfeEin beschrifteter Knopf für einen Befehl, den man ständig braucht. Ein Klick schreibt ihn ins Feld — abgeschickt wird er erst danach, damit kein Neustart aus Versehen passiert.
ZeitpläneEin Befehl zu einer Uhrzeit, wahlweise an bestimmten Wochentagen. Kein Wochentag ausgewählt heißt: jeden Tag. Die Uhrzeit gilt in der Zeitzone deines Browsers, und jeder Zeitplan lässt sich abschalten, ohne ihn zu löschen.

Whitelist-Kanal

Ein Kanal, in dem Spieler ihren Minecraft-Namen posten und der Bot sie freischaltet.

Statt dass jemand im Team jeden Namen von Hand eintippt, macht das der Bot: Er liest den Namen, prüft ihn bei Mojang und schaltet ihn über das Plugin frei. Ein nicht existierender Name wird nie weitergegeben.

/whitelist-channel add channel: #whitelist role: @Mitglied
/whitelist-channel list

mode entscheidet, was mit einem gültigen Namen passiert:

ModusBedeutung
Add to the whitelistÜber das Plugin. Voreinstellung.
Verify onlyDer Name wird bei Mojang geprüft, aber nicht freigeschaltet — für Teams, die selbst entscheiden wollen.

server legt fest, zu welchem registrierten Minecraft-Server (/server add) dieser Kanal freischaltet — weglassen, wenn es nur einen gibt. Ohne role darf jeder im Kanal einen Namen einreichen; bis zu drei Rollen grenzen das ein — etwa auf alle, die eine Bewerbung durchlaufen haben.

Der Bereich „Whitelist“ im Dashboard zeigt, wer daraufsteht — mit dem Namen dessen, der ihn eingereicht hat, und samt denen, die jemand direkt auf dem Server eingetragen hat. Von dort geht auch das Umgekehrte: einen Namen eintragen oder entfernen, und mit „Liste einfügen“ eine ganze Namensliste auf einmal, ein Name je Zeile. Kommata, Semikola, Aufzählungsstriche und Anführungszeichen werden dabei weggeräumt.

Embeds und Sprachkanäle

Zwei Wege, den Serverstatus sichtbar zu halten, ohne dass jemand einen Befehl ausführt.

Ein Embed ist eine Nachricht, die der Bot alle fünf Minuten neu schreibt. Sie bleibt an ihrer Stelle, statt den Kanal mit Wiederholungen zu füllen.

/embed add type: Status ip: play.example.eu channel: #server-info
/embed add type: Diagram ip: play.example.eu
/embed list
/embed remove embed: #server-info — status — play.example.eu
typeInhalt
StatusErreichbarkeit, MOTD, Version, Edition, Spielerzahl
WhitelistDie freigeschalteten Namen. Braucht das Plugin.
DiagramVerlauf der Spielerzahl
Player statsSummen des verknüpften Chat-Syncs
ConnectionZustand des Chat-Syncs selbst, samt letztem Lebenszeichen

Ein Sprachkanal macht dasselbe über seinen Namen — oben in der Liste sichtbar, ohne dass jemand einen Kanal öffnet. Status, Spielerzahl und Version stehen zur Verfügung.

/voice-channel add type: Status ip: play.example.eu
/voice-channel add type: Players ip: play.example.eu

Für Sprachkanäle braucht der Bot „Kanäle verwalten“, für Embeds das Recht, Nachrichten im Zielkanal zu senden und zu bearbeiten. Fehlt eines, sagt er das beim Anlegen. Beide akzeptieren auch server: statt ip:, um auf einen mit /server add registrierten Server zu zeigen.

Im Dashboard heißt der Bereich „Anzeigen“ und führt beides an einer Stelle. Zwei Dinge kann er, die der Befehl nicht kann. Erstens die Vorschau: Art, Kanal und Server wählen, und darunter steht, wie das Embed im Kanal aussehen wird — vor dem Posten, nicht danach. Zweitens das Ändern: eine laufende Anzeige lässt sich umstellen, statt sie zu beenden und eine neue anzulegen. Beim Sprachkanal gehört dazu auch sein Name — eine Vorlage mit Platzhaltern wie {status} oder {players}, damit dort nicht auf ewig ein englischer Satz steht.

Rollen, die ins Spiel reichen

Eine Discord-Rolle, die einen Befehl auslöst, sobald sie vergeben oder entzogen wird.

/role-sync add role: @VIP on-grant: lp user {player} parent add vip on-revoke: lp user {player} parent remove vip
/role-sync list

{player} wird durch den Minecraft-Namen ersetzt, der die Rolle bekommen oder verloren hat. Gespeichert wird nichts über ein bestimmtes Rechte-Plugin — nur der Befehl selbst, damit funktioniert es mit LuckPerms, PermissionsEx oder dem eigenen Rangsystem eines Servers gleichermaßen.

Im Dashboard steht dazu ein Formular mit Rollenauswahl und beiden Feldern nebeneinander, und darunter die Zeile, die auf dem Server tatsächlich laufen wird — mit eingesetztem Namen statt {player}. Fehlt der Platzhalter, sagt es das: ohne ihn läuft für jeden derselbe Befehl, was so gewollt sein kann, aber selten ist.

Meldungen und Protokoll

Wer von einem Ausfall erfährt, und wo Serverbefehle eine Spur hinterlassen.

Ein kurzer Aussetzer ist kein Ausfall — der Bot meldet sich erst nach 20 Minuten Stille und nimmt es zurück, sobald der Server wieder antwortet. /alerts role legt fest, wer dabei gepingt wird.

/alerts role role: @Team
/alerts audit-channel channel: #server-protokoll
/alerts console-channel channel: #server-fehler
/alerts notifications server-start: False server-stop: False
EinstellungWas sie tut
roleWird bei einem echten Ausfall gepingt — nie bei einem kurzen Aussetzer.
audit-channelJedes /server-command run, auch abgelehnte Versuche.
console-channelWarnungen und Fehler des Minecraft-Servers — nicht das ganze Protokoll.
notificationsVier eigene Schalter: service (Hauptschalter), delivery-warnings, server-start, server-stop.

Wird role, audit-channel oder console-channel leer gelassen, schaltet das die jeweilige Meldung wieder ab. /alerts show listet alles, was gerade gesetzt ist.

Im Dashboard stehen dieselben fünf Einstellungen unter „Alerts“ als ein Formular — Rolle und Kanäle als Auswahllisten, die vier Meldungen als Schalter. Wer eine Meldung sucht, die nicht Discord erreichen soll, sondern eine E-Mail, einen Webhook oder das Telefon, findet sie in der Beobachtung.

Beobachtung und Statusseite

Bescheid bekommen, wenn ein Server ausfällt — per E-Mail, Webhook, Push oder Discord. Und eine Seite, die den Zustand für alle zeigt.

Die Beobachtung gehört keinem Discord-Server, sondern dir. Sie braucht weder den Bot noch Rechte irgendwo — nur eine Anmeldung mit Discord. Du findest sie im Dashboard unter /dashboard/watch, als Kachel neben der Serverauswahl. Die Links aus den Meldungen selbst — bestätigen und abmelden — führen weiterhin ohne Anmeldung ans Ziel.

Jede eingetragene Adresse wird jede Minute angepingt. Gemeldet wird erst, wenn sie die eingestellte Karenz lang nicht antwortet — ein kurzer Aussetzer beim Hoster ist damit kein Ausfall.

Wobei gemeldet wirdBraucht eine Verbindung
Server antwortet nicht mehr / ist wieder danein
Mehr oder weniger Spieler als ein Schwellenwertnein
Version hat gewechseltnein
Chat-Sync ausgefallen oder wieder daja
Token nie eingesetzt oder öffentlich aufgetauchtja
Serverbefehl abgelehntja
Warnung aus der Konsoleja
Whitelist-Antrag wartetja

Gemeldet wird auf vier Wegen, mehrere gleichzeitig erlaubt: E-Mail, Webhook (Discord, Slack, ntfy, Gotify oder etwas Eigenes — nur über https), Push in diesen Browser und, wer angemeldet ist, als Discord-Direktnachricht. Jedem Weg lässt sich eine Verzögerung geben: er wird erst bedient, wenn die Sache so lange später immer noch gilt. Damit wird aus mehreren Wegen eine Eskalation statt vierfacher Post.

Die öffentliche Statusseite beantwortet die andere Hälfte der Frage: nicht „sag mir Bescheid“, sondern „sieh selbst nach“. Sie wird im Dashboard unter „Server“ freigegeben, bekommt einen Namen in der Adresse und steht danach unter /s/<name> — ohne Anmeldung, für jeden. Dazu gibt es ein Abzeichen als SVG, das sich in eine README oder eine Forensignatur einbetten lässt.

Nebenbei schreibt der Bot den Zustand der abgefragten Server alle dreißig Sekunden mit. Daraus entstehen /diagram, die Diagramm-Embeds und der Bereich „Statistiken“ im Dashboard — dort über 24 Stunden, 7 oder 30 Tage, mit Höchstwert und dem Anteil erreichbarer Abfragen. Ein Server, der heute zum ersten Mal abgefragt wurde, hat deshalb noch keinen Verlauf über eine Woche.

Rechte und Rollen

Wer welchen Befehl sieht, wer ihn ausführen darf, wer ins Dashboard kommt — und wo das jeweils eingestellt wird.

Discord vergibt Rechte je Befehl, nicht je Unterbefehl. Daraus ergeben sich drei Fälle, markiert als Abzeichen bei jedem Befehl in der Übersicht.

AbzeichenBedeutung
Nur AdministratorenDiscord blendet den Befehl für alle anderen aus. Das lässt sich je Rolle oder je Person in den Servereinstellungen unter Integrationen ändern.
Freigabe über RollenDer Befehl ist für alle sichtbar, sonst könnte eine Vergabe nie wirken. Wer ihn benutzen darf, wird in /server-command permission add festgelegt.
Nur auf Discord-ServernBraucht einen Server — den Befehl gibt es in einer Direktnachricht nicht.
Auch in DMsInstallierbar als Benutzer-App und damit überall verfügbar, auch dort, wo der Bot nicht Mitglied ist.

Der Bot selbst braucht: Nachrichten senden und bearbeiten (Embeds), Kanäle verwalten (Sprachkanäle), Webhooks verwalten (/news-channel und der Chatstil „als Spieler“) und Nachrichten im Kanal des Chat-Syncs lesen. Fehlt etwas, sagt er während der Einrichtung, was.

Das Dashboard hat eine eigene, zweite Ebene davon. Wer den Discord-Server verwalten darf, hat dort ohnehin alles; unter „Zugriffsrechte“ lassen sich weitere Rollen freischalten, und zwar bereichsweise. Was dort steht, kann nur geben, nie nehmen.

BereichWas er erlaubt
AnsehenDen Server im Dashboard öffnen. Kommt von selbst dazu, sobald jemand irgendetwas darf.
KonsoleBefehle ausführen, Zeitpläne und Knöpfe verwalten. Was davon durchgeht, entscheidet weiterhin der Minecraft-Server.
WhitelistNamen ein- und austragen.
EinstellungenServer-Einträge, Verbindungen, Chat-Formatierung und Meldungen ändern.
AnzeigenEmbeds und Sprachkanäle verwalten.
BerechtigungenRollen-Sync, Befehlsfreigaben und die Zugriffsrechte selbst.
TokenToken ausstellen, erneuern und befristen — und damit einen Minecraft-Server anschließen.

Das Protokoll

Wer wann was geändert hat — und wie man es wiederfindet.

Das Protokoll hält jede Änderung fest: wer sie gemacht hat, wann, woran — und was abgelehnt wurde. Ein ausgeführter Konsolenbefehl steht darin ebenso wie ein erneuerter Token, eine gelöschte Verknüpfung oder ein Zugriff, den jemand ohne Recht versucht hat. Filtern lässt es sich nach Aktion, Zeitraum und Name; herunterladen als CSV.

Wenn etwas nicht funktioniert

Die Fälle, die am häufigsten im Support landen — und worauf sie meist zurückgehen.

Was man siehtÜbliche Ursache
Ein Befehl taucht in Discord nicht aufEr verlangt erhöhte Rechte, oder die Befehle sind noch nicht bei diesem Server angekommen. Nach dem Einladen des Bots dauert das einen Moment; ein Neustart des Discord-Clients hilft nicht, Warten schon.
Chat kommt in Discord an, aber nicht zurück im SpielMeist ist active aus, oder der Bot darf im Kanal keine Nachrichten lesen. /chat-sync settings zeigt den aktuellen Stand.
Gar kein Chat, obwohl das Plugin läuftToken nicht unter api.token eingetragen, falsch kopiert, oder der Server wurde nach dem Eintragen nicht neu gestartet. /mcsync status im Spiel sagt, welches davon.
Das Embed aktualisiert sich nicht mehrDer Bot darf die Nachricht vielleicht nicht mehr bearbeiten — meist, weil sich Rechte im Kanal geändert haben. /embed list zeigt, was noch registriert ist.
Der Sprachkanal zeigt alte ZahlenDas ist normal: Discord begrenzt Umbenennungen, und der Bot aktualisiert etwa alle 25 Minuten.
/server-command run sagt „abgelehnt“Der Befehl ist nicht von commands.mode abgedeckt, oder nicht unter commands.allow auf dem Server gelistet. Ein Eintrag dort wird Wort für Wort mit dem Anfang verglichen.
Ein Rollenwechsel löst seinen Befehl nicht ausBei der Person /link show prüfen — /role-sync greift nur bei einem verknüpften Konto.
Keine Benachrichtigung, obwohl der Server neu gestartet hatDirektnachrichten von Servermitgliedern sind in den Discord-Einstellungen abgeschaltet.
Im Dashboard steht kein Discord-Server zur AuswahlAngezeigt wird nur, wo du das Recht „Server verwalten“ hast. Genau dieses Recht verlangt das Dashboard — für alles Weitere gibt es die Zugriffsrechte.
Der Bereich „Konsole“ fehlt in der linken SpalteDafür fehlt das Recht „Konsole“ unter „Zugriffsrechte“. Verborgen wird nur, was tatsächlich verschlossen ist.
Die Live-Konsole bleibt leerconsole.live steht auf false, oder die Fassung des Plugins ist älter als diese Funktion. Ausgeführte Befehle und ihre Antworten erscheinen trotzdem.

Hilft nichts davon, ist der Support-Server der schnellste Weg. Loader und Minecraft-Version nennen, den ausgeführten Befehl und die Antwort des Bots — das klärt die meisten Fälle in einer einzigen Nachricht.