Referenz
Konfiguration
Alle Einstellungen des MC-Sync-Plugins und der Mod, mit Standardwert und Wirkung.
Die Datei entsteht beim ersten Start des Servers. Plugin und Mod kennen dieselben Einstellungen in zwei Schreibweisen: Aus api: → token: in YAML wird api.token= in der Properties-Datei. Zwei Einstellungen gibt es nur auf Spigot, Paper und Folia.
| Server | Datei |
|---|---|
| Spigot, Paper, Folia | plugins/mc-sync/config.yml |
| Fabric, Quilt, Forge, NeoForge | config/mc-sync.properties |
# plugins/mc-sync/config.yml
commands:
mode: allow
allow: ["say", "lp user * parent add"]# config/mc-sync.properties
commands.mode=allow
commands.allow=say,lp user * parent addListen stehen in YAML in eckigen Klammern, in der Properties-Datei durch Komma getrennt. Schreib "off" und "on" in YAML in Anführungszeichen.
Neu laden oder neu starten
/mcsync reload liest die Datei neu. Sofort gelten danach:
commands.mode,commands.allowundcommands.consoleFallbackperformance.report,error.reportunddev.mode
Einen Neustart brauchen:
api.tokenqueue.*,update.mode,console.live,http.mode,http.allowundflows.modeflowCommands.enabled. Nach einem Reload gilt es erst, wenn sich die Befehle im Dashboard ändern.
Fehlt in einer älteren Datei eine Einstellung, trägt MC-Sync sie beim Start und bei /mcsync reload mit ihrem Standardwert nach. Vorhandene Werte bleiben unverändert, die alte Datei liegt daneben als config.yml.bak-… oder mc-sync.properties.bak-….
api
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
api.token | YOUR_API_TOKEN | Der Token aus dem Dashboard oder von /server add. Der Platzhalter zählt als leer. |
Auf Fabric, Quilt, Forge und NeoForge liest die Mod den Token aus der Umgebungsvariable MC_SYNC_TOKEN, wenn in der Datei keiner steht. Wie du den Token bekommst, steht unter Chat-Sync.
queue
Ist Discord nicht erreichbar, warten Chat, Beitritte und Tode auf der Festplatte: in plugins/mc-sync/queue/ oder config/mc-sync-queue/. Sie überstehen einen Neustart und gehen danach in der richtigen Reihenfolge raus.
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
queue.maxAgeMinutes | 60 | Wie lange ein Ereignis wartet, in Minuten. 1 bis 1440. Ältere werden verworfen. |
queue.maxEvents | 10000 | Wie viele Ereignisse höchstens warten. Darüber fallen die ältesten weg. Höchstens 100000. |
queue.maxSizeMb | 10 | Wie viel Platz die wartenden Ereignisse belegen, in MB. Darüber fallen die ältesten weg. Höchstens 1024. |
Ein Wert über der Grenze gilt als die Grenze. 0, ein leerer Wert oder Text gilt als Standard.
update
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
update.mode | notify | notify meldet eine neue Version im Serverlog und in /mcsync status. off schaltet die Prüfung ab. |
Gesucht wird nur nach Versionen für die Minecraft-Version des Servers. MC-Sync lädt nie selbst etwas herunter; die neue Datei tauschst du von Hand.
commands
Welche Befehle der Minecraft-Server aus Discord, aus dem Dashboard und aus Abläufen annimmt. Wer in Discord Befehle schicken darf, stellst du dort ein, siehe Befehle aus Discord.
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
commands.mode | whitelist | off: keine Befehle. whitelist: nur whitelist add, whitelist remove und whitelist list. allow: die Whitelist und alles aus commands.allow. all: jeder Befehl. |
commands.allow | leer | Weitere Befehle für allow. Ein Eintrag passt auf den Anfang des Befehls, Wort für Wort. * steht für genau ein Wort. |
commands.consoleFallback | false | Nur Spigot, Paper, Folia. Lehnt ein Plugin-Befehl die Konsole ab, über die MC-Sync die Ausgabe mitliest, führt true ihn ohne Ausgabe noch einmal auf der echten Konsole aus. Er kann dann zweimal laufen. |
Mit lp user * parent add geht lp user Notch parent add vip, aber nicht lp user Notch parent remove vip.
console
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
console.live | true | Admins des verbundenen Discord-Servers sehen die Konsole live im Dashboard, siehe Konsole. Darin können IP-Adressen von Spielern stehen. |
performance
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
performance.report | true | Schickt einmal pro Minute TPS, MSPT, Speicher, Chunks, Entities und Laufzeit. Daraus entstehen der Verlauf im Dashboard und die Meldung bei niedriger TPS. |
error
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
error.report | true | Meldet Fehler in MC-Sync selbst an die Entwickler: Fehler, Stelle, Loader und Versionen. Netzwerk- und Konfigurationsprobleme meldet es nie. Spielernamen, Chat und IP-Adressen gehen nicht mit. |
dev
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
dev.mode | false | Schreibt jede Anfrage an den Bot ausführlich ins Serverlog. Mit false nur Fehler. |
http
Ausgehende HTTPS-Anfragen aus Abläufen, mit dem Block „HTTP-Anfrage über den Minecraft-Server“.
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
http.mode | off | off: keine Anfragen. allow: nur an die Hosts aus http.allow. |
http.allow | leer | Erlaubte Hosts, etwa api.example.com. Ein Host gilt auch für seine Subdomains. |
Private und lokale Adressen sind immer gesperrt, auch wenn ein Host aus http.allow auf sie zeigt. Nur https:// ist erlaubt.
flowCommands
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
flowCommands.enabled | true | Nur Spigot, Paper, Folia. Abläufe dürfen auf dem Server eigene Befehle anlegen. Was diese Befehle ausführen, prüft weiterhin commands.mode. |
Ist der Name schon vergeben, etwa online, erreichst du den Befehl als /mcsync:online.
flows
| Schlüssel | Standard | Wirkung |
|---|---|---|
flows.mode | off | off: Abläufe laufen beim Bot. on: Abläufe, die nur diesen Server betreffen, laufen auf dem Server selbst. |
Auch dann gelten commands.mode und http.mode. Welche Abläufe in Frage kommen, steht unter Abläufe.